Wien bekommt einen neuen Hauptbahnhof.
Auf einer Fläche von insgesamt 109 Hektar wird rund um den bestehenden Südbahnhof
ein neues Mobilitätszen-trum errichtet.
Um den Südbahnhof abzutragen und mit den eigentlichen Bauarbeiten beginnen zu können,
wird im Dezember 2009 der Süd- und Ostbahnhof gesperrt. Dafür sind zahlreiche Vorbereitungsarbeiten
notwendig. Einen großen Teil dieser Arbeiten, die Provisorien 1, führt HOCHTIEF
Construction Austria in einer Arbeitsgemeinschaft aus. Dieses Bauvorhaben untergliedert
sich in drei Projektteile.
Projektteil 1: "Ostbahnhof kurz"
In diesem Projektteil müssen die Bauflächen im Bereich der bestehenden Halle des
Südbahnhofs und der Flächen in Richtung Arsenalstraße freigemacht werden. Damit
der Bahnbetrieb aufrechterhalten werden kann, ist die soge-nannte Kürzung "Wien
Südbahnhof Ostseite" erforderlich. Der "Ostbahnhof kurz" bleibt bis zur Teilinbetriebnahme
des neuen Hauptbahnhofs (geplant für Ende 2012) in Betrieb.
Projektteil 2: "Provisorische Abstellanlage Ost"
Die Abstellanlage, mit einer Abstellkapazität von 3 320 m Gleise, ist Grundlage
für den Baubeginn des neuen Durchgangsbahnhofs. Die hierfür notwendigen Arbeiten
sind die Neuherstellung des Unter- und Oberbaus, die Kabel- und Rohrverlegearbeiten
und die Arbeiten für die Verkehrsleittechnik. Im Bereich der Ausfahrt Wien-Süd Frachtenbahnhof
zur Sonnwendgasse, wird eine Reifen-waschanlage errichtet. Weiters müssen auch die
Künette und die Leerverrohrungen für die provisorische Ver-legung einer 55kV-Trasse
hergestellt werden.
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Projektteil 3: "Umfahrungsgleise"
Dieser Projektteil liegt nördlich der Abstellgleise auf dem Areal des ehemaligen
Postkomplexes. Um die Verbindung zwischen der Südbahn und Ostbahn aufrechtzuerhalten,
werden provisorische Gleise hergestellt, welche die be-stehenden Gleisverbindungen,
die durch den Hauptbahn-hof entfallen müssen, ersetzen. Neben Erdbauarbeiten ist
die Herstellung einer massiven Schwergewichtsmauer als Hauptgewerk zu errichten.
Darüber hinaus sind Arbeiten, wie die Verfüllung des alten Posttunnels, Teile der
zukünftigen Kanalisation so-wie Leerverrohrungen zu errichten. Übergeordnete Bau-straßen
ermöglichen den gefahrlosen Verkehr mit sämt-lichen Fahrzeugen. Im Bereich Südtirolerplatz
wird eine Rohrpressung für eine provisorische Kabelquerung her-gestellt. Dadurch
können die verbleibenden Gleisanlagen versorgt werden.

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Technische Daten |
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Aushub 55 200 m³ |
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Schüttmaterial 26 500 m³ |
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Rohre 7 200 m |
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Schalung 5 000 m² |
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Bewehrung 100 t |
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Stahlbau 100 t |
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Beton ca. 6 500,00 m³ |
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Tragschicht ungeb. 9 300 m³
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Tragschicht geb. 1 800 t |
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