Die neue, mehr als 25 Kilometer lange Verbindungs-strecke zwischen West-, Süd-
und Donauländebahn wird Teil der europäischen Hochgeschwindigkeitsstrecke
Paris–Budapest. Herzstück dieser Verbindung ist der 12,8 Kilometer lange
Lainzer Tunnel. Er besteht aus vier Teilab- schnitten: Verknüpfung Westbahn,
Einbindung Südbahn, Anbindung Donauländebahn und einem Verbindungs-tunnel.
Eine Arbeitsgemeinschaft unter der technischen Federführung der HOCHTIEF Construction
Austria ist für die bautechnische Realisierung des Bauloses LT 31 im Teilabschnitt
Verbindungstunnel verantwortlich. Der Auftrag umfasst einen zirka drei Kilometer
langen, zweigleisigen Tunnel mit zugehörigen Sicherheitsaus-stiegen, der in
bergmännischer Bauweise mit Ulmen-stollenvortrieb hergestellt wird.
Nach Fertigstellung des Lainzer Tunnels werden Züge schneller an die innerstädtischen
Güterterminals gelangen und Wien umweltschonender durchqueren.
Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie in unserem Projektblatt.
Projektdaten
Bauherr/Auftraggeber:
ÖBB-Infrastruktur Bau AG Ausführung:
Arge LT 31 – Maxing, HOCHTIEF Construction Austria – Alpine –
Beton und Monierbau Bauzeit:
2006 bis 2010 Auftragssumme:
132,2 Mio. EUR
Technische Daten
Rohbau:
Ausbruch fest 455 000 m³
Wasserförderung über Obertagebrunnen während der Bauzeit 2 600 000
m³