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ÖBB-Infrastruktur AG
  Reaktivierung Tullner Westschleife, Baulos 3.3, Niederösterreich
Projektfotos
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Für die Reaktivierung der Tullner Westschleife hat HOCHTIEF Construction Austria das Baulos 3.3 als technisch federführender Partner in einer Bietergemeinschaft gewinnen können.

Neben umfangreichen innerstädtischen Abbrucharbeiten und der Neuerrichtung von zahlreichen Kleinbauwerken, entstehen in der Frauentorgasse die 200 m lange behindertengerechte Haltestelle "Tulln Stadt" sowie eine Unterführung, welche als Weiße Wannen-Konstruktion (wasserdichte Wanne) ausgeführt wird.

Auf der Wiener Straße errichtet die Arbeitsgemeinschaft drei vorgespannte Dreifeldbrücken mit einer jeweiligen Tragwerkslänge von 58 m sowie einen darunter liegend-en Kreisverkehr mit 47 m Durchmesser. Aufgrund der schlechten Bodenverhältnisse werden die Tragwerke sowie die bis zu 200 m langen, direkt angrenzenden Stützmauern auf 195 Großbohrpfählen mit einer Gesamtlänge von 1 600 m gegründet.

Nördlich der Donau werden Dammverbreiterungsarbeiten durchgeführt. Hierfür ist unter anderem der Querverschub von zwei bestehenden Stahlbeton-tragwerken und eine damit einhergehende Bauwerks-verbreiterung an bestehenden Widerlagern erforderlich.

Damit die Anrainer so wenig wie möglich durch die Bauarbeiten gestört werden, wurden umfangreiche Maßnahmen gegen Lärm und Erschütterungen getroffen.

Innerstädtische Zwänge sowie beengte Platzverhältnisse beeinflussen das Tagesgeschäft und stellen zugleich hohe Anforderungen an die Logistik. Die Baustelle kann meistens nur "just in time" mit Baumaterialien versorgt werden.

Während der 15-monatigen Bauzeit müssen alle Arbeiten unter Aufrechterhaltung des Verkehrs sowie unter Einhaltung der vorgegebenen Zwischentermine durch-geführt werden.

Projektdaten

Bauherr/Auftraggeber:
ÖBB-Infrastruktur Bau AG

Ausführung:
Arge HOCHTIEF Construction Austria - G. Hinteregger & Söhne – Östu-Stettin

Bauzeit:
2008 bis 2010

Auftragssumme (netto):
14,3 Mio. EUR


Technische Daten
3 Dreifeldbrücken mit jew. Tragwerkslänge von 58 m

195 Großbohrpfähle mit einer Gesamtlänge von
1 600 m

Herstellung einer „Weißen Wanne“ (wasserdichte Wanne)

Errichtung der 200 m langen behindertengerechten Haltestelle „Tulln Stadt“

Kreisverkehr mit 47 Meter Durchmesser

Querverschub von 2 bestehenden Stahlbetontragwerken

 
   
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